• Aus der Geschichte

    Die wichtigsten Daten aus der wechselvollen Seehof-Geschichte im Überblick:

    1912 errichten die Brüder Franz und Karl Schwärzler im ehemaligen Steinbruch den Hungerburgsee samt Aussichtsturm und Gasthaus „Hungerburgseehof“. Doch der Vision vom Kurort setzt der 1. Weltkrieg ein Ende.
    1919 kauft der sozialdemokratische Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Gruener den Besitz, den er 1923 dem sozialdemokratischen Erziehungs- und Schulungsverein „Freie Schule – Kinderfreunde – Ortsgruppe Innsbruck“ überlässt. Viele Innsbrucker Kinder lernten in diesen Jahren im Badesee das Schwimmen. Der Turm wurde zum Sinnbild für erste unbeschwerte Ferien, die Kinder aus ärmsten Arbeiterfamilien dort verbringen durften.
    1934 wird die Sozialdemokratische Arbeiterpartei verboten, der Seehof dem Kinderhilfswerk der „Vaterländischen Front“ zur Verfügung gestellt und später an die „Erste Tiroler Arbeiterbäckerei“ verkauft.
    1938, nach der Machtübernahme, ist der Seehof Jugendherberge der „Hitler-Jugend“. 1940 wird er von der Stadt Innsbruck erworben, an die NSDAP verkauft und bis 1945 von der NS-Frauenschaft für Schulungen verwendet.
    Nach dem Krieg folgt die Rückstellung an den sozialdemokratischen Restitutionsfonds, der den Seehof am 23. Mai 1951 an die Arbeiterkammer Tirol verkauft. Sie baut das Haus ab 1952 zu einem Schulungsheim um.
    Nach der Eröffnung am 24. November 1954 wird das AK Bildungshaus Seehof mehrfach adaptiert und renoviert. Allein zwischen 2004 und 2012 fanden mehr als 3.000 Seminare und Veranstaltungen statt.

  • Gästezimmer und Restauration

    Die 32 Zimmer – 21 Doppel- und 11 Einzelzimmer- sind ebenso stilvoll, wie modern ausgestattet. Alle verfügen über neu adaptierte Badezimmer, Kabel-TV und einen Arbeitsbereich mit WLAN.

    Frisch und ansprechend präsentieren sich auch Restaurant und Seminarräume: 88 gemütliche Sitzplätze bietet der Speisesaal nun inklusive Blick auf die neue Terrasse mit weiteren 80 Sitzplätzen. Sie fasziniert mit ihrer herrlichen Aussicht auf das Inntal und die beeindruckenden Berge. Ideales Ambiente für Gespräche finden Gäste künftig auch in der neuen Bar.

  • Seminarräume und Infrastruktur

    Damit das AK Bildungshaus für die verschiedensten Fortbildungen in jeder Hinsicht auf dem aktuellsten Stand ist, wurden die sechs Seminarräume erneuert, einige auch vergrößert. Dank Umbau können nun zusätzliche Gruppenräume angeboten werden. Macht in Summe acht unterschiedlich große Schulungsräume – allesamt mit modernster technischer Ausstattung. Und die neue 164 Quadratmeter große Terrasse im ersten Stock lädt zur Pause unter freiem Himmel ein.

    Erschlossen werden die Etagen von einem neu angebauten Treppenhaus samt Lift und barrierefreien Zugängen. Vollwärmeschutz, neue Fenster und eine Gasheizungsanlage sorgen ressourcenschonend für wohlige Wärme. Und die großzügige Außenanlage lädt zum Flanieren und Durchatmen ein.

Ein modernes Seminarzentrum

Der AK Seehof in Innsbruck präsentiert sich als modernes Seminarzentrum mit bestausgestatteten Schulungsräumen und tollen Zimmern an einem idealen Standort – hoch über Innsbruck, weitab von Verkehrslärm und Hektik der Stadt.

Seit Jahren wird der Seehof als offenes Bildungshaus geschätzt. Seine Räume werden nicht nur von AK und Gewerkschaften für Schulungen von Betriebsräten oder Gewerkschaftsfunktionären genutzt, sondern auch von Bildungseinrichtungen und Ämtern sowie von privaten Veranstaltern oder Vereinen. Sogar die Deutsche Sportjugend war im Rahmen der 1. Olympischen Jugendwinterspiele 2012 in Innsbruck am Seehof zu Gast. Daneben ist das AK Bildungshaus bei Künstlern für Workshops oder Ausstellungen beliebt. Und Sommer für Sommer beherbergt er Hunderte Kinder im Rahmen der AK Ferienaktion. Sie alle wurden vom Seehof-Team auch kulinarisch verwöhnt – mit Gaumenfreuden zu günstigen Preisen.

Zeitgemäßes Ambiente

Wir können allen Weiterbildungswilligen ein perfektes Umfeld in einem zeitgemäßen Ambiente anbieten.

— AK Präsident Erwin Zangerl